Wird Avishags Traum vom Abschluss ihres Musikstudiums in östlicher Musik in Erfüllung gehen ?

Avishag, Tochter einer alleinerziehenden Mutter aus Äthiopien, begann als siebenjähriges Mädchen ihre Musikausbildung am Hassadna Konservatorium in Jerusalem. Ihr sehr großes Talent konnte sie dort schon sehr früh bei zahlreichen Konzertauftritten unter Beweis stellen. Im Juli 2018 gewann sie beim  internationalen Summa Cum Laude Musikfestival in Wien den 1. Preis in der Kategorie Streichorchester. Danach schloß sie mit großem Erfolg ihre Reifreprüfung am Hassadna Konservatorium im Fach Viola mit großem Erfolg ab. Nach einem zweijährigen zivilen Freiwilligendienst und ihrer Hochzeit zog sie nach Tsfat (Safod) im Norden Israel, wo sie zusammen mit ihrem Mann in einer kleinen Altstadtwohnung in bescheidensten Verhältnissen lebt. Sie erkannte sehr bald, dass sie ohne die Musik keine ausreichende Freude am Leben finden wird. Inzwischen hängt ihr Herz an orientalisch-ethnischer Musik, die für eine Violaspielerin eine große Herausforderung ist. Für das dreijährige Studium an der Makamat Academy of Eastern Music aber braucht sie ausreichend Geld, um die Studiengebühren bezahlen zu können. Nach langen vergeblichen Bemühungen konnte sie auf Darlehensbasis wenigstens einen Teil der notwendigen Summe aufbringen, um wenigstens einige Kurse im ersten Semester belegen zu können. Wir sind froh, ihr begegnet zu sein und ihr nun die Ausbildung bis ihrem Abschluss mit einem Stipendium finanzieren zu können. 

Geht der Traum der hochtalentierten Musikerin Elisabeth in Erfüllung?

Elisabeth ist 19 Jahre alt und lebt bei ihren Eltern in Jerusalem. Ihre Eltern stammen aus Äthiopien. Ihr Vater betreibt einen kleinen Laden, in dem er mit äthiopischen Gewürzen handelt. Aufgrund der Pandemiefolgen läuft das Geschäft schlecht. Elisabeth, ihre Eltern  und ihr jüngerer Bruder Noach leben in sehr bescheidenen Verhältnissen. Während Elisabeth zur Schule ging, entdeckte sie in der Schulbibliothek ein Klavier. Das nahm sie in den Bann. Wann immer sie nur konnte, ging sie in die Bibliothek und versuchte sich das Spielen darauf selbst beizubringen. Ihre Lehrerin machte das Hassadna Konservatorium auf das kleine so offensichtlich Klavier begeisterte Mädchen aufmerksam. Von da an begann eine faszinierende Geschichte für eine werdende Pianistin, die schließlich zu Auftritten in bemerkenswerten Konzerten und zur Teilnahme an meheren hochklassigen Meisterkursen für Elisabeth führten. Inzwischen studiert sie neben ihrem Militärdienst Klavier an der Jerusalemer Musikakademie und erhält Unterricht von der weltbelannten Pianistin Oxana Yablonskaja. Noch zwei Jahre benötigt sie, um dieses Studium abschließen zu können. Gegenwärtig erhält sie zwar von mehreren Institutionen Stipendien. Aber zusammen mit einer kleinen Unterstützung, die ihre Eltern im wahrsten Sinne des Wortes zusammengekrazt haben, reicht es nicht, um den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung finanziell abzusichern. Diese Lücke schließen wir nun.